Donnerstag, 30. Juni 2011

928 Ziegel

928 Ziegel wurden heute auf die Baustelle geliefert. Da es wohl auf einer anderen Baustelle unseres Bauunternehmens eine Verzögerung gegeben hat, wird bei uns erst morgen mit dem Mauern begonnen.
Aber vielleicht klappt es ja trotzdem, dass ich morgen unser Haus das erste Mal betreten kann.


Mittwoch, 29. Juni 2011

Bodenplatte

Wir sind inzwischen natürlich schon weiter, die Bodenplatte ist fertig, die Maurer sollten heute die ersten Steine setzen. Da aber gerade ein Gewitter von sintflutartigen Ausmaßen über Kolenfeld und Umgebung niedergeht, warte ich noch mit der Baustellenbesichtigung. Heute ohne den Bauherrn, der weilt mit seinen Schülern in Berlin. Ich hoffe mal, dass uns der Rohbau nun nicht völlig abgesoffen ist.

Das Wetter meint es gerade nicht so gut mit uns. Als die Bodenplatte gegossen wurde, war es zu heiß. Sie musste abgedeckt werden, damit sie langsam austrocknet und sich keine Risse bilden.

Montag mittag: Die Platte wird gegossen. Leider hatte ich nicht viel Zeit und konnte nicht warten, bis der nächste Betonwagen kam. Irgendwann muss Mensch ja auch das Geld für das Haus verdienen. 



Fundamente

Nach dem überraschenden Baubeginn vom Donnerstag ging es am Freitag gleich weiter. Die Streifenfundamente wurden ausgeschachtet und mit Beton ausgegossen. Der Bauherr und ich kamen am Freitag mittag gerade zur richtigen Zeit auf die Baustelle, um das mitzuerleben.

Nach einem Moment der Panik - der Betonmischer setzte rückwärts über die Brücke und ist dabei nur haarscharf am SMART vorbei geschrammt - konnten wir also zusehen, wie die zwei Herren die Fundamente mit Beton füllten. Ein Dritter betätigte derweil einen Bagger. Zu welchemZweck kann ich nicht sagen, es sah aus als würde er Sand von einem Haufen auf den anderen fahren. Für mich wirkte es planlos, aber es folgte bestimmt einem guten Zweck.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Plötzlich und unerwartet... Baubeginn

Da komme ich ahnungslos nach einem langen 12 Stunden-Tag nach Hause und werde mit den Worten begrüßt "Du, die haben angefangen. Die Sandplatte und die Baustraße sind schon fertig." Ich bin immer noch völlig geplättet, immerhin haben wir doch mit einem Baubeginn erst in zwei Wochen gerechnet. Und plötzlich ist da ein riesiger Berg mit Mutterboden. Ich hatte eigentlich erwartet, dass der Bauleiter uns vorher Bescheid sagt. Der Bauherr hatte, als er um 18.30 Uhr nach Hause kam, die Information auf dem Anrufbeantworter und ist dann natürlich gleich zur Baustelle (Juchuuuu - jetzt kann man ja wirklich von Baustelle sprechen!) gefahren und hat dort dann mit dem Bauleiter gesprochen und natürlich auch ein paar Fotos von dem freundlichen Herrn, der die Sandplatte gerüttelt hat, gemacht.

Sonntag, 19. Juni 2011

Ein Bauschild, ein Bauschschild!

... "und dann haben wir auch euer Schild bewundert", sagte eine Freundin gestern abend. Unser Schild? Was für ein Schild? Der Bauunternehmer hat im Laufe der letzten Woche ein Bauschild aufgestellt, so dass jetzt alle Welt weiß, dass es auch in der Mathestraße 10 bald los geht mit dem Bau.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Baugenehmigung jetzt auch vom Landkreis

Heute war ein dicker Briefumschlag mit vom Landkreis Schaumburg im Briefkasten. "Zu unserer Entlastung senden wir Ihnen..." Darin war mehr oder weniger freundlich formuliert, dass wir jetzt anfangen dürfen zu bauen. Außerdem gab es das Baustellenschild, das "von öffentlichen Verkehrsflächen aus gut sichtbar anzubringen ist".

*Freu*

Montag, 6. Juni 2011

Bemusterung :-)

- Wochenlang schreibe ich nichts und jetzt gleich 3 Posts an einem Tag... Habe gerade in bisschen Ruhe, da der Bauherr auf einer Fortbildung ist und mir ohnehin langweilig! Die Sat-Anlage ist kaputt und ich kriege nur einen einzigen Sender und selbst den nur mit Rauschen. -

03.06.2011, 8.30 Uhr: Endlich der Termin auf den ich mich seit Wochen gefreut und den der Bauherr seit Wochen gefürchtet hat. BEMUSTERUNG! Endlich schöne Sachen für's Haus festlegen.

Hinterher war ich dann doch etwas ernüchtert, denn nach 6 Stunden Entscheidungen Schlag auf Schlag konnte ich mich kaum noch erinnern, was wir denn nun eigentlich alles entschieden haben. Aber nach einem Wochenende Pause und einigem Rekapitulieren kann ich stolz das Ergebnis präsentieren:

Was wir alles festgelegt haben (keine Gewähr auf Vollständigkeit!):

Straßenbau für die Baustraße

Puh, eine Baustraße ist ganz schön teuer. In unserer ursrpünglichen Nebenkostenberechnung war bestimmt irgendwo ein Teil für die Auffüllung der Baugrube und die Errichtung der Baustraße vorgesehen. Da aber der Bauherr und der Finanzberater die endgültige Aufstellung ohne mich gemacht haben, habe ich den Überblick verloren, welche Summen wo hinein gegangen sind. Daher muss ich erst mal davon ausgehen, dass die Kosten für die Baustraße Zusatzkosten sind, die an anderer Stelle eingespart werden müssen... Doof!

Immerhin haben wir dann bereits einen mehr als ausreichend tragfähigen Untergrund für die Auffahrt und den Carport. Wann wird wohl jemals wieder ein 40-Tonner in unserer Auffahrt stehen... oder 40 PKW oder 40 Elefanten oder so etwas.

Auch die Entwässerung wird teurer als vorgesehen. Wegen des Stromkabels können die Regenwasserleitungen nicht vor dem Haus laufen sondern müssen hinten herum geführt werden. Das verlängert den Weg und damit erhöhen sich die Kosten, zum Glück nicht so massiv wie bei der Baustraße, aber eben ein bisschen. Und irgendwann läppert es sich. Gut, dass wir ein wenig Puffer und die Steuerrückerstattung dieses Jahres eingeplant haben.

Endlich ein Termin

So, wir sind einen großen Schritt weiter:

Unsere Bauanzeige wurde genehmigt und auch der Entwässerungsantrag ist durch. Damit steht dem Baubeginn eigentlich nichts mehr im Weg. In der 28. Kalenderwoche - 1. Juliwoche, und damit die letzte Schulwoche - soll Baubeginn sein. Wir werden also unsere Sommerferien auf der Baustelle verbringen.

am 27.05. haben wir mit unserem Bauleiter die Hauspläne durchgesprochen. Viele Änderungen waren nicht nötig, trotzdem haben wir 4 Stunden gebraucht. Am Ende war das Badezimmer etwas kleiner, wir haben das Wäschetrockenzimmer in einen einfachen Lagerraum umgewidmet und im Hauswirtschaftsraum Platz zum Wäschetrocknen geschaffen, nebenbei das Haus etwas höher und weiter nach hinten auf dem Grundstück gesetzt.