Montag, 31. Oktober 2011

Endspurt... die voraussichtlich letzte Bauwoche

So, Endspurt. Heute beginnt die letzte Bauwoche. Am Samstag soll uns das Haus übergeben werden. Daher gibt es einen straffen Zeitplan:

  • Dienstag: Treppe, Aufschüttung des Carportbereichs auf endgültige Höhe
  • Mittwoch: Sanitärobjekte liefern und montieren
  • Donnerstag: Silikonfugen, Großreinemachen
  • Freitag: Innentüren, nachmittag: Hausbesichtigung für Interessenten durch unseren Bauträger
  • Samstag: Hausübergabe!!!

Irgendwann soll dann auch noch das Carport aufgestellt werden. Ob das allerdings noch vor der Übergabe passiert... da bin ich skeptisch.

Und dann gehört das Haus uns. Naja, jedenfalls im Prinzip. Eigentlich ja der Bank. Und das Beste: Die prophezeiten Katastrophen während der Bauzeit sind - bisher - ausgeblieben.

Und hier ist es: Der Bauherr hat keine Kosten, Mühen und Unfallgefahr gescheut, um dieses Foto machen zu können!



Heute kamen den ersten Tapeten an die Wand, damit morgen die Treppe eingebaut werden kann. Die senkrechten Linien betonen eindeutig die Höhe des Treppenhauses.






Alle von uns verstrichenen Farben (außer hellblau) im Uhrzeigersinn:
Ziegel, Schlehe, Wein, Cotto, Grün, Weiß
Am Wochenende haben wir die Lehmstreichputzarbeiten abgeschlossen. Glücklicherweise haben wir uns entschieden, das Arbeitszimmer noch einmal zu machen. Vorher konnte ich da nur mit Bauchschmerzen reingehen, denn man sah einfach zu viele unschöne Stellen, insbesondere die Acrylfugen waren gruselig. Jetzt ist es definitiv besser und ich kann jetzt auch andere Leute rein lassen.
Auch der Tipp der Verkäuferin mit dem Grün als Kontrast zu dem Cotto und dem Wein war gut, das Schlafzimmer ist jetzt ... interessant :-) Das Lila ist nicht meine Traumfarbe, aber da vor der einen Wand ein Schrank und vor der anderen das Bett steht, wird es wohl so schlimm nicht sein. Und man kann es jederzeit wieder überstreichen.
Arbeitzimmer, die bisherige Gruselwand.

Galerie - dort hängt schon Licht :-)
Schlafzimmer









Im vorigen Eintrag habe ich jetzt übrigens auch Fotos von den Bodenfliesen ergänzt!

Freitag, 28. Oktober 2011

Jetzt mit Fliesen

Am Mittwoch war es soweit: Der Estrich war weit genug abgetrocknet, dass der Fliesenleger anfangen konnte. Und wie schnell er gearbeitet hat, zeigte sich heute. Er war weitgehend fertig, morgen wird er noch Restarbeiten erledigen und aufräumen. Uns gefallen die Fliesen ausnehmend gut, so sollte es ja auch sein, schließlich haben wir sie uns ausgesucht. Aber es ist doch immer noch etwas anderes, sich vorzustellen, wie es aussehen soll und es dann schließlich zu sehen. Gut, wenn beides übereinstimmt.
Diese Fliesen liegen im restlichen EG, außer im Bad (das ich
immer noch nicht fotografiert habe).  
Hauswirtschaftsraum

Bad im OG

Wer macht das bloß wieder sauber?




Wir sind diese Woche das Duschenproblem (Duschwände und Brausesets) angegangen und konnten beides schnell und zu unserer Zufriedenheit lösen. Duschwände sind bestellt, die Brausesets sogar schon geliefert: Unten und Oben. Jetzt müssen wir nur noch jemanden finden, der sie uns einbaut. 

Morgen können wir weiter streichen und die Stellen mit denen ich bisher nicht zufrieden bin, noch einmal überarbeiten. In der Galerie müssen nur ein paar Flecken auf der ziegelfarbenen Wand ausgebessert werden, das Arbeitszimmer wird wohl noch ein zweites Mal komplett gestrichen werden. Und im Schlafzimmer wird der momentan noch etwas unglückliche Cotto-Lila-Kontrast mit einem Streifen Grün aufgelockert. Die Idee hatte die Verkäuferin in unserem Ökobaumarkt aus dem wir die Farben haben. Ich hoffe dass ich am Ende des Wochenendes etwas zufriedener mit unserem Ergebnis bin.

Montag, 24. Oktober 2011

Das aktuellste Foto vom roten Haus



Das aktuellste Foto vom roten Haus. Ich habe das Richtfest unserer Nachbarn genutzt um von deren Dach ein Foto aus einer anderen Perspektive machen zu können. Diese Seite des roten Hauses sieht man ja sonst eher selten. 
Bald steht da, wo jetzt schon die Autos stehen, der Carport, leider nicht weiß. 
Im OG ist der Lehmputz an den Wänden. Eine Woche täglich sechs und mehr Stunden, teilweise zu viert. Den größten Teil der Zeit hat allerdings das Abkleben, Abkleben und das Abkleben verbraucht. Dann das "schnell in den Baumarkt fahren", an dritter Stelle kam dann das Suchen nach... Taschenmesser, dem dünnen Pinsel, dem Kreppband (zum Abkleben)... Das eigentliche Streichen ging dann immer relativ schnell.
Die Tatsache, dass wir teilweise Temperaturen von 30° uns mehr im Haus hatten, hat die Sache auch nicht erleichtert.

Die Heizung läuft seit drei Tagen auf 50°C, was 1:1 in die Heizkörper
und die Fußbodenheizung geht. Ergebnis siehe oben links.

Ich bin mittelzufrieden mit unserer Arbeit. Ja, die Farben sind toll und im dritten Anlauf haben wir auch die Kanten so gestrichen, dass die Farben nicht mehr ineinander laufen, trotzdem gibt es immer noch Stellen, die nachgearbeitet werden müssen.

Was ich gelernt habe, ist das Lehmputz, der mehr als einen Tag bei über 25° steht, erbärmlich anfängt zu stinken, sich entmischt und an die Wand gestrichen VIEL heller ist als vorher. Da ich als Perfektionist mit den Kanten, an denen erschienene Farben aufeinander treffen nicht zufrieden war, mussten sie mit dem Tipp einer Freundin noch einmal überarbeitet werden. Die Kanten sind jetzt gut, leider habe ich dabei an verschiedenen Stellen weiße Farbe auf die farbigen Wände getropft. Nicht so schlimm, dachte ich, hast ja die Farbe aufbewahrt um solche Missgeschicke ausbügeln zu können. Ja, Pustekuchen... jetzt habe ich überall dort, wo ich versucht habe, die Farbspritzer über zu malen, helle Stellen auf der Wand. Mindestens drei Wände müssen wir also noch einmal streichen.

Außerdem habe ich gelernt, dass sich der weiße Putz sehr schwer gleichmäßig streichen lässt. Es bleiben oft kleine ungestrichene Stellen zurück, die erst auffallen, wenn die Wand getrocknet ist. Die müssen auch noch mal bearbeitet werden.

Ach ja, und zu guter Letzt habe ich gelernt, dass man Farbkarten nicht trauen kann.
Schaut euch hier mal bei der Farbe Wein die 3:1 und die 10:1-Verdünnung an. Das ist braun, oder? An der Wand ist es LILA! Aber immer noch besser als ROSA, was bei der 5:1-Verdünnung von Cotto rauskam. Und vom rosa Schlafzimmer war der Bauherr nicht sonderlich begeistert. Jetzt ist es lila. Ich sag nur "Da steht ja eh ein Schrank davor". Die Wände werden nicht noch mal gestrichen! Basta!

Hier experimentiert der Bauher mit dem Streichen der
Decke über dem Treppenaufgang. 
Erschöpfte Streichhelfer.

Am Samstag morgen war übrigens ein Fensterbauer da, der 1. die Hautür eingebaut, 2. endlich die Ecken des Wintergartens mit Blechen verkeidet und 3. die Tür der Küchenterasse gegen eine mit Schloss ausgetauscht hat.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Estrich noch zu feucht

Die Hiobsbotschaft des Tages kam vom Fliesenleger, der heute nachmittag die Restfeuchte des Estrichs gemessen hat: 2,7% hat er noch. Erst ab 1,8% fangen sie an die Bodenfliesen zu verlegen. Zwar steht seit gestern ein Bautrockner im Haus aber der schafft auch nur eine definierte Menge Wasser raus (0,X% - hab's vergessen)! Heißt also, dass das Fliesen sich um mindestens 3 Tage, möglicherweise mehr verschiebt und damit auch der Übergabetermin am 01.11. nicht gehalten werden kann. Mist - die Verzögerung bei den Hausanschlüssen ist Schuld, die Heizung läuft noch nicht lange genug.

Wir tun natürlich unseren Teil zu der Feuchtigkeit dazu, indem wir die letzten Tage fleißig weiter gestrichen haben. Da wir aber nur das enge Zeitfenster der Herbstferien für diese Eigenleistung haben, können wir das auch nicht wirklich aufschieben. Gut, dass wir zumindestens das Tapezieren des Erdgeschosses "outgesourct" haben. Oben sind das Schlafzimmer und das Arbeitszimmer soweit fertig, evtl. müssen wir noch einzelne Stellen ausbessern. In der Galerie ist die Decke gestrichen, der Krempel Drempel und ein Teil der Flurwände. Dann ist uns leider die Farbe, aber auch das Licht ausgegangen. Warm war's heute, denn die Heizung ist inzwischen auf 37°C hochgeheizt.



Dienstag, 18. Oktober 2011

Endlich läuft die Heizung!

Eben schaute ich über die Fotos, die ich letzte Woche gemacht habe und stellte fest, dass doch wieder ganz schön viel im und am Haus passiert ist. Muss ja auch, denn der Übergabetermin in der ersten Novemberwoche soll ja eingehalten werden. Hey, das sind nur noch 2 1/2 Wochen. Kaum zu glauben!

Zunächst einmal sind Strom und Gas jetzt nicht nur im Haus, sondern auch angeschlossen und mit Zählern versehen. Die Anschlüsse sind ja bereits letzte Woche gelegt worden, der Gaszähler kam am Freitag, der Stromzähler gestern. Die Heizung läuft seit heute störungsfrei und heizt jetzt in einem beschleunigten Programm den Estrich auf. Schließlich sollen ab nächster Woche die Bodenfliesen verlegt werden.
Da am Samstag der Elektriker im Haus war, haben wir auch Steckdosen und Lichtschalter... Nur an Lampen hapert es noch.  Der Elektriker hat übrigens auch seine Glyphen, mit denen er die Wände "verziert" hatte, überstrichen und den Sicherungskasten beschriftet.
Eine Telefonleitung haben wir nun auch im Haus, jetzt müssen wir nur noch die Telekom davon überzeugen, sie uns zeitnah frei zu schalten, so dass wir möglicherweise zu unserem Einzug bereits Telefon und Internet haben.


Inzwischen ist auch die zweite Stufe eingebaut. 
Außerdem hat der von uns beauftragte GALA-Bauer den Kiesstreifen ums Haus gesetzt. Eigentlich waren wir ganz zufrieden aber unser Bauleiter wies uns darauf hin, dass die eingebaute kapillarbrechende Schicht eben dies nicht ist sondern im Gegenteil sogar wasserspeichernd ist. Der Bauherr wird also morgen noch mal hinterher telefonieren müssen, dass da nachgebessert wird. Optisch sieht es allerdings super aus - Begrenzung aus Granitborden, mit Schieferbruch gefüllt. In diesem Zusammenhang ist auch das Eingangpodest entstanden und die von den Tiefbauern letzte Woche zerstörte Auffahrt wurde von ihm glattgezogen und mit Mineral aufgefüllt, so dass wir jetzt nicht mehr im Matsch waten müssen.
















Im Haus wurde inzwischen auch das zweite Bad im OG gefliest. Während wir unten ja sehr zurückhaltend in Mokka und weiß-grau gearbeitet haben, haben wir uns oben für eine mattweiße Wandfliese und farbige, senkrecht eingebaute Bordüren entschieden. Dazu wird es ebenfalls eine mokkafarbene Bodenfliese geben. Nächste Woche vermutlich, wenn der Estrich trocken ist. Oh je, da müssen uns ja noch Gedanken um Wandfarben machen...


Ansonsten kommen vor jetzt mit unserer Bodentreppe auf den Dachboden, der Treppenbauer war da und hat das Treppenhaus ausgemessen, damit er die Löcher vorbohren konnte. Das ist nötig damit, der Maler tapezieren kann, bevor die Treppe eingebaut wird.

Hier ist der Bauherr schon recht geübt
und es geht immer schneller. 
Am Sonntag haben wir dann mit dem Streichen des OG begonnen: Wir haben die Decken weiß und die Wände mit Kasein grundiert, als Grundlage für den Lehmstreichputz. Am Montag hat der Bauherr tapfer begonnen die Anschlussfugen zwischen den Trockenbauwänden zu schließen. Total nervig und eine Riesenschweinerei, und perfekt ist es natürlich auch nicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass es eigentlich Bestandteil unseres Bauvertrags gewesen wäre. Das haben wir aber zu spät herausgefunden, da unser Bauleiter mehrfach darauf hingewiesen hat, dass dies zu den Malerarbeiten und damit zu den Eigenleistungen gehört - immerhin kriegen wir die Arbeit gutgeschrieben, aber mir wären gerade gezogene Fugen lieber gewesen. Keine Kritik am Bauherren, ich hätte es noch weniger gerade hinbekommen. Zumal wir uns für so ein blödes Spezialprodukt für den Trockenbau entschieden haben, lt. "Packungsbeilage" nach vier Stunden mit wasserbasierten oder lösungsmittelhaltigen Farben überstreichbar und zumindestens oberflächlich getrocknet. Ja, Pustekuchen, selbst nach fast 24 Stunden ist es nicht überstreichbar und einige Stellen, die wir mit Kreppband abgelebt hatten, lösten sich beim Abziehen des Kreppbands mit ab.

Positiv bleibt zu vermelden, dass der Lehmstreichputz eine gute Wahl war. Auch auf den Rigipswänden mit großen Spachtelstellen zeigt sich eine recht gleichmäßig Farbdeckung ohne Streifenbildung. Und die Farben sind einfach toll. Im Schlafzimmer sind wir mit den farbigen Wände fertig, im Arbeitszimmer zum Teil.

Dank an unsere freundlichen Streichhelfer Sandra und Tobbe! Wie es bei Sandras Bau aussieht, lest ihr im Blog  "Nachbarschaftsprojekt".

Die Farbe trocknet noch - es bleibt natürlich nicht so fleckig! Rechts sieht man, wie es aussehen wird, wenn es getrocknet ist. 


Rot (bzw. Cotto) im Schlafzimmer, das Blau kommt ins Arbeitszimmer.  



Dienstag, 11. Oktober 2011

Erstes Bad gefliest

Der Fliesenleger war fleißig: Die Wände im Bad im EG sind bereits fertig gefliest. Sieht gut aus. Im Bad oben wurden die Spritzbereiche abgedichtet. Und wir haben endlich die richtigen Fenstergriffe bekommen.







Wermutstropfen des Tages: Bei den Arbeiten an den Hausanschlüssen musste die Baustraße aufgebuddelt werden. Jetzt haben wir statt einer brauchbaren Auffahrt eine Schlammpiste, vor allem nach dem Regen heute! Beim Aufgraben sind Mineral und Lehmboden vermischt worden. Und in Kombination mit Regen und Baggern.... Auf dem Bild oben sieht man es nur ansatzweise, aber es zieht sich fast bis zur Haustür. Der Carportbereich ist noch ok, aber vorne geht es gar nicht mehr. Eigentlich hatten wir gehofft, die Auffahrt im Winter erst mal nutzen zu können.

Also werden wir wohl den vorderen Bereich noch mal neu machen müssen. Sehr ärgerlich und wird bestimmt wieder teuer. Die EON bzw. die Grundversorger machen es sich da einfach. Wenn nicht gepflastert ist, wird auch nicht wieder zurückgebaut. Ich glaube, ich ruf da  morgen früh mal an.



Montag, 10. Oktober 2011

Wir haben Gas, Strom und Wasser!

Leider konnte ich erst heute Abend im Dunkeln auf die Baustelle und schauen, was passiert ist. Ich war insofern beruhigt, als dass keiner angerufen hat, um mir zu sagen, dass der Bagger das Stromkabel zerrissen hätte.
Als ich heute Abend um 19.30 Uhr nach Haus kam, musste ich bewaffnet mit der Taschenlampe  trotz ekligen Nieselregens noch einmal zur Baustelle fahren.

Die Hausanschlüsse sind gelegt, aber noch nicht fertig. Jedenfalls ist die Auffahrt noch aufgerissen, aber in  den Gräben liegen bereits Rohre.

Die Fliesenleger waren ebenfalls da und haben mit der Abdichtung des Bads im EG begonnen. Was oben passiert ist, kann ich nicht sagen, denn mit funzliger, langsam ausgehender Taschenlampe wollte ich dann doch nicht die Leiter hochklettern.

Hier die Eindrücke des Abends. Und nein, das ist kein Schnee auf dem ersten Bild, sondern nur der Regen, der im Blitz reflektiert.



Stromkasten und Stromleitung, sollte das            Blau: Wasser, Gelb: Gas
lange etwa ein Telefonkabel sein???? 





Endspurt?

In den letzten drei Wochen war ich beruflich viel unterwegs, konnte also das Blog nicht so pflegen wie ich das gern wollte. Das ist aber auch nicht so schlimm, da ohnehin nicht viel Sichtbares passiert ist.

Heizungsanlage
Vom Elektriker habe ich ja bereits in meinem letzten Post geschrieben. Die Geschichte mit den Dosen auf beiden Seiten der Tür hat sich aufgeklärt und wird beseitigt. Auch die schlecht gegipsten Stellen werden noch mal überarbeitet. Ansonsten ist er jetzt auch im OG bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig. Dann wurde noch die Heizung eingebaut, also die Therme. Auf den Speicher warten wir noch, genau wie auf die Hausanschlüsse. Möglicherweise werden dafür gerade die Gräben gebuddelt (hoffentlich ohne die Stromleitung zu treffen!). Jedenfalls kam mir, als ich heute morgen von der Baustelle wegfuhr, ein LKW mit Bagger der entsprechenden Firma entgegen. 

Regenwasserablauf im Graben,
abends im Regen
Letzte Woche wurden dann auch die Regenwasseranschlüsse gemacht (wie gesagt, wenn man nicht genau hinschaut, sieht man nichts), so dass ich heute morgen schon den Regen in den Graben abfließen sehen konnte. So ein Hausdach fängt ja ganz schön viel Wasser auf. (Geistige Notiz : GROßE Regentonne einplanen!) 

Apropos Regen, uns wurde klar, dass selbst wenn wir die Außenanlagen auf das Frühjahr vertagen, es absolut unabdingbar ist, dass wir jetzt schon einen Spritzschutzstreifen ums Haus anlegen (lassen) müssen. Der schöne rote Putz ist unten herum bereits ganz dreckig, weil natürlich der Regen in den Sand tropft und der Sand dann gegen die Wand spritzt. In diesem Zuge wollen wir auch gleich das Eingangspodest machen, damit wir dann auch mit sauberen Füßen ins Haus kommen, wenn es soweit ist. 

Streichputz im HWR (noch nicht ganz durchgetrocknet)
Am letzten Sonntag und dieses Wochenende haben wir begonnen mit den Wandfarben zu experimentieren. Nach langem Hin- und Her haben wir uns entschlossen, den Flur, Küche und Wohn-Essbereich tapezieren zu lassen. Ein teurer Spaß, aber da wir in den Herbstferien nur eine Woche für unsere Eigenleistungen haben, ist alles andere nicht zu bewältigen. Die Wände im OG werden einen Lehmstreichputz erhalten, ein reines Naturprodukt, diffusionsoffen, feuchtigkeitsausgleichend, da der Lehm Wasser binden und kontrolliert wieder abgeben kann und vor allem sind Risse, von denen uns gesagt wurde, dass sie in den ersten Jahren zu erwarten sind, ohne großen Aufwand zu beseitigen, das der Putz dann einfach erneut über die Risse gestrichen wird. Diesen Putz gibt es in tollen Farben, er lässt sich leicht verarbeiten und vor allem: Er lässt sich ohne Probleme aus Kleidung auswaschen. (Nein, ich kriege kein Geld dafür, dass ich dafür werbe, ich bin nur total begeistert):

Im HWR haben wir zwei Wände weiß, eine in abgetönten "Karamell" gestrichen und an einem kleinen Vorsprung habe ich mich in Wischtechnik versucht - zwei Farben, die ineinander gestrichen werden. Das Ergebnis finde ich klasse. Auch auf Gipskarton geht es ganz gut. 

Dann haben wir jetzt einen Ablaufplan, nach dem wir das Haus in der 1. Novemberwoche übergeben bekommen sollen. Bis dahin muss noch unglaublich viel passieren. Die Handwerker werden sich die Klinke in die Hand geben. 4 Wochen noch! Der Endspurt hat begonnen.


Samstag, 1. Oktober 2011

Samstag morgens auf der Baustelle...

erwartet man ja nicht wirklich irgendwelche Handwerker. Besonders nicht, da in den letzten drei Wochen im Haus wegen des immer noch trocknenden Estrichs nicht wirklich viel passiert ist. Umso verwunderter waren wir, dass dort nicht nur der Tiefbauer sondern auch der Elektriker am Arbeiten waren.

Der Tiefbauer hat die unsere Schmutzwasserrohre an den Schacht angeschlossen und hat dabei prompt das Stromkabel - ich glaube es ist die 6KV-Leitung, die vor dem Haus lang geht und über die wir seit Baubeginn sprechen - mit dem Bagger gefunden. Zum Glück kam es nicht zur Katastrophe, denn das Kabel war ordnungsgemäß verlegt worden, so dass der Bagger auf die Plastikabdeckung stieß und nicht das Kabel zerriss.