Montag, 24. Februar 2014

Hochbeete Teil 2

Ich bin euch noch den zweiten Teil der Bauanleitung für die "Hochbeete" schuldig. Am Samstag hat sich unerwartet ein Zeitfenster für Gartenarbeit aufgetan und es hat nicht furchtbar geweht, so dass wir es endlich angehen konnten, die Folie auszubreiten und zu schneiden.


Hilfreich waren dabei eine lange Latte und ein Stück Kreide. Die Teichfolie ließ sich dann mit einer scharfen Haushaltsschere gut schneiden.

Während ich also die Folienstreifen zugeschnitten habe, hat der Herr Gärtner derweil die beiden bereits aufgebauten Beete unten mit Hasendraht zu gemacht (ihr wisst schon, wegen der Wühlmäuse. Habe ich mich hier eigentlich schon über meine drei Wühlmausjäger beschwert, die ihren Job nicht machen? Liegen den lieben langen Tag faul auf ihren diversen Schlafplätzen und interessieren sich nicht mal für die Mäuse. So geht das nicht weiter! Raus,  meine Herren!) und anschließend mit der von mir frisch zugeschnittenen Folie verkleidet.






Von dem schönen Wetter des vormittags war inzwischen nichts mehr zu sehen, es nieselte sogar zwischendurch etwas und es war dann doch unangenehm kalt. Aber wir hatten uns in den Kopf gesetzt, diese drei Beete fertig zu kriegen, aufzustellen und zu befüllen.

Gefüllt sind sie mit einer Schicht Schnittgut aus dem Komposthaufen, dann einer Schicht grober Erde (die Reste vom Erdhaufen im Herbst), einer Schicht unseres gut aufgearbeiteten Gemüsebeetbodens und zum Schluss noch etwas Kompost.







Erste Reihe mit drei Beeten und einem der streikenden Wühlmausjäger (man
könnte denken, schnell wie der Blitz - aber es waren eher die Lichtverhältnisse,
die für eine recht lange Belichtungszeit sorgten.  

Sonntag, 23. Februar 2014

12tel Blick in den Garten - Februar

Eigentlich sollten die Fotos schon am Freitag kommen, aber ich habe immer noch auf besseres Wetter gewartet. Und hatte viel zu tun... also auch im Februar erfolgt der 12tel Blick wieder etwas verspätet.

Das erste Bild - gähnende Langeweile, wir müssen mit dieser Garagenwand dringend noch etwas machen. Irgendetwas immergrünes/winterblühendes, so wie Winterjasmin soll noch ans Rankgitter.
Ich hoffe, dass dieser Blick in den nächsten Monaten etwas mehr her macht.


Das zweite Bild - auch hier hat sich seit Januar nicht viel verändert. OK, kein Schnee mehr und einige Frühblüher mehr. Heute habe ich erst die Gräser geschnitten und auch sonst die Bepflanzung ein bisschen ausgeputzt, um alles bereits zu machen für den Ansturm des Frühlings. 



Und das dritte Bild - Die Rosen sind immer noch nicht geschnitten, treiben dafür aber schon wieder aus. Ich bin noch etwas unsicher, ob ich sie jetzt schon schneiden soll oder warte, bis die Forsythien blühen (was bei diesen Temperaturen vermutlich auch nicht mehr lange dauern wird).
Der Schnee im Januar lag doch ganz schön hoch, die blauen Kugeln lagen da auch im Beet.



Was ich noch ergänzen wollte: Fotos vom 22. Februar 2014, ca. 10 Uhr vormittags, 8°C. 



Sonntag, 16. Februar 2014

Ein kniehohes Niedrig-Hochbeet

Letzte Woche schrieb ich über unseren Plan, Hochbeete (naja, wohl eher Kniehochbeete) zu bauen. Unser ehrgeiziger Plan ist es, bis Mitte März 12 Stück davon fertig zu haben, damit die Aussaat losgehen kann. Ich kann voller Stolz sagen, wir haben eins (1) fast fertig :-), von zweien steht das Gerüst und und das Material für 2 weitere ist zugeschnitten. Da liegen wir doch super in der Zeit.

Als Material hatten wir (pro Beet)
  • 16 lfm. Terassendielen aus Douglasienholz (unsere waren recht schmal - nur 9,5 cm, es gibt sie auch breiter, dann sind sie aber teurer)
  • 2 lfm. Kantholz, ebenfalls aus Douglasienholz
  • Teichfolie (ca. 0,4m x 4,2m)
  • Hasendraht, verzinkt, die engmaschigste Variante, die wir kriegen konnten 1x1,20m
  • Dazu jede Menge Schrauben und einen Tacker. 
Kosten pro Beet liegen bei ca. 20 € für's Holz (die Dielen waren im Angebot), ca. 2,50€ für das Drahtgitter und etwas 4€ für die Folie: Insgesamt also unter 30€. 

Die Terassendielen haben wir zunächst mit der Stichsäge in auf 1m lange Stücke zurecht gesägt, die Kanthölzer in 40cm lange Stücke.

Die Bretter wurden auf die Kanthölzer geschraubt, vier Stück übereinander, erst eine Seite, dann noch eine. Anschließend haben wir die so entstandenen Seitenteile mit weiteren Bretter verbunden, und voilá - ein Niedrighochbeet ist fertig.

Zum Schluss haben wir noch das Drahtgitter gegen die bösen Wühlmäuse drunter getackert.

  

  
  

Sieht doch ganz gut, fast schon professionell aus. Jetzt fehlt nur noch die Folie, mit der wir die Innenseiten verkleiden wollen, als Schutz für das Holz, aber auch als Verdunstungsschutz. Aber zum Folieschneiden ist es seit gut einer Woche viel zu windig. Die wird jedenfalls dann in Streifen geschnitten und von innen angetackert.

Ach ja, das Gewächshäuschen ist inzwischen zum 2. Mal in diesem "Winter" auseinander gebaut, es hält eindeutig dem Winddruck, der hier herrscht, trotz Verstärkungsversuchen nicht stand. Blöd!



Sonntag, 9. Februar 2014

Frühjahrsvorbereitung

Anfang Februar: Zeit sich mit der Gartenplanung für das nächste Jahr zu beschäftigen, aber keine tolle Zeit, um Fotos im Garten zu machen - daher heute mit nur wenig Bildern.

Was steht also an - erst mal als Plan bis ungefähr Ostern.

Auf jeden Fall müssen noch einige unvollendete Projekte zu Ende geführt werden - der Feuerplatz zum Beispiel wartet darauf, dass einige starke Freunde uns beim Steine schleppen helfen (Hat jemand Lust? Dann gerne melden, die Steine wiegen auch nur schlappe 100-120 Kilo)!

Dann muss das Rapsfeld in eine Obstwiese umgewandelt werden. Die Obstbäume haben wir ja bereits gepflanzt. Dazu müssen wir "nur" den Raps Unterhacken, die Fläche neu einebnen und dann neu einsäen. Das sollte a
n einem Wochenende zu schaffen sein. Fragt sich nur wann der beste Zeitpunkt dafür ist, damit nicht nur die Gräser, sondern auch die Blütenpflanzen eine Chance haben. Wahrscheinlich müssen wir damit noch bis Ende März warten. Dann können wir auch endlich den Weg zu den Nachbarn wieder anlegen, und die Massen an Pflastersteinen, die momentan den Carport blockieren, wieder ihrer Verwendung zu führen.

Die größte Baustelle in diesem Jahr wird das Gemüsebeet sein. Letzten Sonntag haben wir Das fast schon frühlingshafte Wetter genutzt, um das Gewächshaus wieder aufzubauen, dass uns im Oktober vom Sturm zerstört worden war. Dumm nur dass gestern der nächste Sturm über uns hinweg fegte, und wieder einige Platten heraus gedrückt hat. Jetzt warten wir bis zum Frühjahr, um es erneut zu reparieren. Immerhin ist nichts kaputt gegangen. Das heißt aber auch, dass die meisten Samen doch wieder im Haus vorgezogen werden müssen. 

Nach der Pleite im letzten Jahr, in dem ab dem Sommer eigentlich nichts mehr vernünftig gewachsen ist und uns die Schnecken uns den dürftigen Rest weggefressen haben, haben wir uns überlegt, den Gemüseanbau in etwas höher gelegte Beete zu verlegen. Richtige Hochbeete werden es nicht, aber auf 40cm Höhe kommen wir schon. Die Beete, in denen "Schneckenfutter" wächst, bekommen dann auch noch einen Schneckenzaun bzw. eine Schneckenbarriere aus Kupfer. Gestern haben wir im Baumarkt Terrassendielen aus Douglasienholz besorgt, genug, um 12 Beete von 1m x 1m anlegen zu können, dazu Teichfolie, Kaninchendraht, Schrauben, Tackerklammern... Nachher, wenn das Wetter hält, werden wir dann mal ein Testbeet aufbauen, um zu sehen, ob der Bauplan funktioniert.

Das ist die Fläche, die wir umgestalten wollen. Die
Hochbbeete ersetzen die bisherigen Gemüsebeete und
strukturieren den Gemüsegarten etwas stärker.
Die Anbaufläche bleibt aber in etwas gleich. 
Das ist der Anbauplan, Stand heute (um 90° gedreht, damit
Beetausrichtung mit dem Foto ungefähr übereinstimmt)
Ich bin gespannt, was davon ich auch wirklich so umsetze. 

Und als letztes müssen wir uns darum kümmern, dass das Fass, dass wir letztes Jahr gekauft, das aber trotz wochenlangem Wässern nicht dicht geworden ist, ersetzt wird. Dieses Jahr möchte ich es endlich bepflanzen. Und schließlich braucht auch unser Wasser speiender Frosch wieder einen Platz.

Zusammen mit den normalen Instandsetzungsarbeiten ( Unkraut jäten, Strauchschnitt, Maulwurfshügel beseitigen uns die Flächen neu besäen) klingt das nach einem straffen Programm, dass uns sicherlich bis Ostern gut beschäftigen wird. Aber im Frühjahr juckt es einem ja in den Fingern, endlich wieder loslegen zu können.