Dienstag, 27. Mai 2014

Endlich wieder Rosen!

Seit zwei Wochen habe ich darauf gelauert - in der Umgebung blühten die ersten Rosen auf, doch bei meinen tat sich nichts. Dann lieferten sich drei ein Wettrennen - die Malerrose "Maurice Utrillo", die "Rose des Cisterciens" und die "Old Port".

Es war ein Kopf an Kopf-Ergebnis. Maurice Utrillo hat um ein paar Stunden vor der Old Port "gewonnen". Die eine Knospe war morgens, die andere nachmittags aufgeblüht. Aber auch die Zisterzienserrose und dann auch die Rose de Resht waren nur einen Tag später dran.






Samstag, 24. Mai 2014

Zeigt her eure Gärten

Eben bin ich über das tolle Blogevent "Zeigt her eure Gärten" von Mila Liebe & Lililotta gestolpert. Dort kann man viele spannende Gartenblogs entdecken. Meinen Garten zeige ich natürlich auch gern mit ein paar Fotos aus den letzten Tagen und auch einigen älteren Bildern, die ich schon an anderer Stelle veröffentlicht habe.
Liebe "neue" Leser, die über den Blogevent hierher gekommen sind, bitte schaut euch um und erkundet den Garten des Roten Hauses. Wir haben in den letzten zwei Jahren viel getan, um ihn nach unseren Vorstellungen
 zu gestalten - viele Rosen, Blüten fast das ganze Jahr hindurch, ein wenig wild. Nicht jedermanns Sache aber uns gefällt's! Dieses Jahr lassen wir es ein bisschen ruhiger angehen, um den Planzen Zeit zum Einwachsen zu geben und zu sehen, wie sich alles entwickelt. 


 

Mein momentaner Lieblingsplatz mit Blick auf das historische Rosenbeet und
den Feuerplatz. 
 

Der Blumenrasen - vom asiatischen Beet aus gesehen
Das Feuer- und Wasserbeet
Gemüsegarten

Was blüht gerade? 
Duftwicke 
Margeriten im Blumenrasen
mit Wiesensalbei und Wicken

Akeleien

 

 


Nelkwurz


Fingerhüte und Rittersporn

Freitag, 23. Mai 2014

Der 12tel Blick im Mai

Der Mai war bisher ein sehr wechselhafter Monat - die erste Hälfte unglaublich verregnet, die letzte Woche dann super heiß und heute ist es wieder grau, trüb und nieselig. Was bin ich froh schon vorgestern die Fotos für den 12tel Blick gemacht zu haben. Diesmal übrigens mal am Nachmittag, was die Licht- und Schattenverhältnisse umkehrt - der Rosenbogen im Schatten, der Gargoyle in der Sonne. Übrigens musste ich aus der Hand fotografieren, da ich den Stativschuh für die Kamera verlegt habe. Daher habe ich nicht ganz exakt die gleichen Ausschnitte wie sonst.
Ach ja, Aufnahmen vom 21.05.2014, 18.40 Uhr bei 28°C im Schatten, strahlender Sonnenschein und endlich mal Windstille.


1. Der Garagenwandblick
April
Mai
Auf den ersten Blick ist nicht viel passiert, aber die Margeritenblüte ist in vollem Gang. Eine der schönsten Zeiten in unserem Garten. Außerdem hat die sich selbst ausgesamt habende Duftwicke bereits angefangen zu blühen.


2. Der Gargoyleblick

April









Mai
Der Gargoyle ist bald verschwunden im Rosendickicht und dem Schmetterlingflieder. Ein Traum sind die Fingerhüte mit ihren verschiedenen Rosa- und Pinktönen!

3. Der Rosenbogenblick

April
Mai

Dienstag, 20. Mai 2014

Jahreszeitenbeet im Buchsparterre

Das Wetter war heute bis in den nachmittag wirklich toll und wir daher richtig fleißig. Bereits vor einigen Tagen hatten wir angefangen,  das Jahreszeitenbeet vorne im Buchsparterre umzugestalten - das dritte Mal.

Das war so ein Beet mit dem wir einfach nicht glücklich wurden. Dabei hatte es von Anfang an ein Konzept. Es sollte nämlich ein Beet sein, in dem zu jeder Jahreszeit etwas blüht. Im ersten Versuch fehlten allerdings der Herbst und auch die Zeit im Mai/Juni. Wir haben dann einiges ergänzt doch  dadurch wurde das zu einem heillosen Durcheinander, in dem keine Gestaltung mehr erkennbar war. Unterschiedlich Höhen, unterschiedliche Farben, da fehlte etwas. Außerdem war das Beet von Vergissmeinnicht übernommen worden, der leider bereits Ende April massiv von Mehltau befallen war. Obwohl ich Vergissmeinnicht wirklich schätze, gefiel das weder mir noch den anderen Pflanzen.

Buchs, Schnittlauch, Lavendel, Minze bilden eine ruhige
Einheit
Neulich, als wir unzufrieden durch das Dachfenster von oben auf den Bereich guckten, wurde es uns klar: Die beiden vorderen Buchsbeete sind extrem ruhig und sehr formal gestaltet: Buchbaum, eine Diagonale aus Lavendel und in jedem Feld eine (maximal 2) Pflanzenarten, die eher durch ihre Blattstruktur und Farbe glänzen als durch ihre Blüten. Und dahinter das "Durcheinander", von dem ich zur Bestandsaufnahme mal ein paar Bilder gemacht habe.





Das ist aus dem letzten Jahr, Anfang Juli, nach der letzten Umgestaltung.
Besser als vorher, aber immer noch nicht schön.
Das ist der Stand vom 01.05. dieses Jahrs. Eindeutig Handlungsbedarf.




Die heutige Umgestaltung hat das Beet in fünf Teile geteilt, um ihm mehr Struktur zu geben. In der Mitte ein Quadrat, in dem nur die Zaubernuss steht, von den Ecken des Quadrats jeweils eine Diagonale, die zu dem Ecken des Beets geht. Die so entstanden vier Felder haben wir den Jahreszeiten zugeordnet. Als Abgrenzung für diese Felder haben wir uns gegen Buchs entschieden - der würde zuviel Platz wegnehmen. Statt dessen ziehe ich gerade Schnittlauch vor, der dann zu einer schmalen Begrenzung gepflanzt wird.

Und in jedem Feld stehen jetzt nur noch wenige, sich ergänzende Arten:
  • Im Winter (Januar - März): Christ- und Lenzrosen und Küchenschellen
  • Im Frühjahr (April - Mai): zwei Pfingstrosen (rosa und weiß) und jede Menge Akeleien, Verschiedene "Barlow"-Sorten von weiß bis hin zu fast schwarz
  • Im Sommer (Juni-Ende Juli): 1 Rittersporn (dunkelblau), 1 Malve (violett), verschiedene Phloxe (weiß - violett)
  • Im Herbst (August - Oktober): japanische Herbstanemonen, weiße Hasenpfötchen und Astern
Noch nicht ganz fertig, aber von oben sieht man die Schnüre, die wir zur
Begrenzung der einzelnen Felder gespannt haben. 
Noch sind in zwei Bereichen ein paar Kugellauche dazwischen, die aber eher jetzt blühen, und danach möglicherweise noch umziehen werden.

Ein bisschen Sorge mache ich mir, dass das Beet im Winter total kahl und hässlich sein wird, da die meisten Stauden ja einziehen. Auch jetzt sieht man noch zuviel Erde im Winter- und Frühlingsbereich. Aber lassen wir die Pflanzen erst mal wachsen. Wir werden auf jeden Fall in den Winterbereich noch Winterlinge und Krokusse setzen. So bleibt es jetzt erst mal ein Jahr und wenn es uns dann immer noch nicht gefällt, dann findet die nächste Umgestaltung statt.... Es muss ja auch einen Bereich geben, mit dem man nicht so zufrieden ist.


Sonntag, 18. Mai 2014

Hochzeitstagswochenende


Das Schattenbeet vor dem Haus -
vormittags mit viel Sonne
Der Herr Gärtner und ich haben gestern von 12 Jahren geheiratet. Damals hätten wir uns nicht träumen lassen, dass wir jetzt in einem wunderschönen roten Haus wohnen und beide begeisterte Gärtner sein würden. Das hat sich halt so entwickelt. Heute morgen beim Rundgang im Garten, der leider mit einem leeren Akku abrupt endete, konnte ich das Ergebnis unseres gemeinsamen Hobbys mal wieder genießen. Die Sonne strahlte.

Neues Gebamsel - dem konnte ich neulich
einfach nicht widerstehen. Das wollte mit!
Das Feuer- und Wasserbeet (gelb - orange - rot), mit Rosen, Sonnebräuten
und meiner neuen Leidenschaft - Nelkwurzen in verschiedenen tollen Farben. 
Clematis "Red Cardinal"
Mauerzimbelkraut am Feuerplatz






Den Samstag, also unseren eigentlichen Hochzeitstag, haben wir, obwohl es vormittags noch reichlich trüb war, im Wisentgehege in Springe verbracht mit einem gemütlichen Spaziergang, vielen Fotos und einem großartigen Picknick, für das ich extra eine Picknickdecke gepatchworked habe, die wir dann aber aufgrund des immer noch recht schlammigen (und von Tierhufen zerwühlten) Bodens, nur als Sitzkissen auf einer der glücklicherweise zahlreich vorhandenen Picknickbänken genutzt haben.

Auf dem Spaziergang sind viele schöne Tierporträts - aber leider mal wieder keine Fotos vom Herrn Gärtner und mir - entstanden.
Waschbär
Sorraia-Wildpferde

Polarwolf 
Schellente

Das Bild ist zwar von heute morgen - schöner Blick auf's
Rosenbeet, dahinter die Hochbeete mit den Tomaten.
Und die sollen bitte nicht Schneckenopfer werden!  

Am späteren Nachmittag haben wir dann erst noch faul auf dem Rasen gelegen, dann die Tomaten, die endlich aus ihren Töpfchen wollten,  gepflanzt.

Und nach dem Abendessen waren wir dann noch mit Taschenlampe auf Schneckenjagd. Ungefähr 100 Schnecken - oder waren es mehr? - haben wir nur aus den Gemüsebeeten gezogen.  Was soll ich sagen - ich glaube ich kapituliere. Mein ökologischen Gewissen kapituliert vor den Schnecken. Es geht einfach nicht mehr - inzwischen sind Fenchel, Blumenkohl und Kohlrabi vermutlich unrettbar verloren, die am Donnerstag gepflanzte Zucchini und auch die am Freitag gepflanzten Chilis des Herrn Gärtner - alles liebevolle Handaufzuchten - zum Opfer geworden und meinen Tomaten blüht vermutlich das gleiche Schicksal. Es geht einfach nicht mehr - morgen greife ich, obwohl alles in mir sich sperrt, zum Schneckenkorn. Die einzige sinnvolle Alternative wäre, komplett auf den Anbau von Gemüse zu verzichten. Und das will ich nicht.