Samstag, 28. Februar 2015

Der 12tel Blick im Februar

Der Februar ist nun auch schon wieder Geschichte. Morgen ist schon - meteorologischer - Frühlingsanfang. Auch das Wetter der letzten Tage war eigentlich schon ganz frühlingshaft. Die Sonne scheint und es ist wieder deutlich länger hell. Sehr gut! Schauen wir mal indem Garten, ob sich was getan hat. (Spoileralarm: Eigentlich fast nichts, jedenfalls nichts, was man auf den Bildern sieht!).







1. Der West-Blick

Januar 2015
Tja, da ist es nun, das lange erwartete und befürchtete Haus. Nicht nur, dass wir nun auf dem Nachbargrundstück zu Himmelfahrt kein Wikingerschach mehr spielen können, nein, es versperrt uns nun auch den Blick in das Geschehen im Baugebiet. Ich werde mich im Sommer glaube ich erst mal daran gewöhnen müssen, nicht mehr alles sehen zu können, was dort so passiert.

Auf der Gartenfläche gibt's noch nichts Neues. Der Plan ist, gleich am Anfang der Osterferien hier den Rasen großflächig abzuschälen und durch eine flächige Staudenmischpflanzung zu ersetzen. Wenn ich den Plan des Herrn Gärtners richtig verstanden habe, geht es in die Richtung Hochgrasprairie. Aber das passiert erst Ende des nächsten Monats - da sieht man beim nächsten 12tel-Blick vielleicht schon was.

Februar 2015

2. Der Feuerstellenblick 


Januar 2015
Hier nichts Neues, außer dass ich festgestellt habe, dass ich, wenn ich die Fotos auch weiterhin nachmittags, wenn hier Sonne ist, mache, immer den Stativschatten auf den Bild haben werde.
Februar 2015
3. Der Gemüsegarten-Blick

Januar 2015
Auch hier noch Winterruhe. Allerdings steht inzwischen der Aussaatplan etwas genauer fest. In ca. zwei Wochen geht es mit den ersten Aussaaten unter Folie los - Salat, Radieschen und so etwas.



Februar 2015

Und ab damit zu Tabea Heinicker, die auf ihrem Blog den Linkup für den 12tel Blick hostet!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Das Rezept der Woche: Möhrensuppe, thailändisch inspiriert

Der Herr Gärtner war beim Zahnarzt und klagte über ein Knirschen im Kiefer. Also gab's die letzte Woche eher Weichgekochtes - vor allem Suppen. Nach einem Reinfall mit einem Pastinakensuppenexperiment*, dass ich hier nicht weiter vorstellen möchte, gab es gestern eine von zwei Winterstandards, nämlich die Möhren-Ingwersuppe.

Möhrensuppe mit Ingwer und Kokosmilch

Das braucht man: 

  • 1 kg Möhren
  • 1 Stück Ingwer (ca. Walnussgroß)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Thaicurrypaste, grün
  • 250g Rinderhack 
  • 1 l Rinderbrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Limettensaft
  • Salz
  • etwas Koriandergrün
  • 1 Frühlingszwiebel
So geht's: 
  • Knoblauch und Ingwer fein hacken, in Öl andünsten. 
  • Den größten Teil der Ingwer-Knoblauchmischung aus dem Topf nehmen, Hackfleisch mit dem Rest anbraten, ½ TL Currypaste und ½ TL Salz dazu. 
  • Hackfleisch aus dem Topf nehmen, Ingwer-Knoblauchmischung mit einem weiteren ½ TL Currypaste nochmal erwärmen, dann Möhren dazu und zusammen ca. 3-5 Min. dünsten. 
  • Mit Rinderbrühe aufgießen und ca. 15 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen. 
  • Danach Möhren pürieren, die entstandene Suppe mit Kokosmilch aufgießen und Hackfleisch dazu geben. Nochmal aufkochen und mit Salz und Limettensaft abschmecken. 
  • Vor dem Servieren gern noch in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebel und Koriander drüber streuen.
Lecker mit Naan-Brot oder scharfen Peperoni-Ciabatta. Ohne das Hackfleisch und mit Gemüse- statt Rinderbrühe auch als Vorsuppe geeignet.


Und aus der Reihe Pleiten, Pech und Pannen beim Kochen: 

Als ich die Suppe das zweite Mal gekocht habe, habe ich irgendwie vor mich hingeträumt und
 das Hackfleisch in die noch nicht pürierte Suppe gegeben und, ohne weiter nachzudenken, erst danach püriert. Das war eine geschmacklich und vor allem optische Erfahrung die ich nicht wieder machen möchte.

* Noch eine Erfahrung, auf die ich in Zukunft verzichten kann: Pastinaken, die draußen überwintern! Die tun nämlich was ganz Kluges, damit sie nicht erfrieren. Sie wandeln die gespeicherte Stärke in Zucker um. Und damit werden sie süß - nicht so wie Möhren, die sind dagegen echt neutral. Nein, die verwendeten Pastinaken waren frisch geerntet und wirklich - WIRKLICH - süß. Da die Suppe dann auch noch mit Orangensaft abgeschmeckt werden sollte, war das Ergebnis als herzhafte, fleischhaltige Suppe fast nicht mehr genießbar.

Ach ja, und weil ich endlich mal wieder was Passendes zum Koch-Event im Gärtnerblog habe, verlinke ich gleich mal dahin und reihe mich ein in die Gruppe derjenigen, die dort diesen Monat leckere Rezepte mit Ingwer vorstellen.
Garten-Koch-Event Februar 2015: Ingwer [28.02.2015]

Dienstag, 24. Februar 2015

Wie ein Lichtstrahl am Horizont

Endlich mal wieder ein Hausfoto -
das letzte von diesem Standpunkt
 ist schon über zwei Jahre alt! Und dieses ist mit Kater.
oder das Licht am Ende des Tunnels kommen mir die Frühblüher im Garten im Moment vor. Das Ende des Winters naht und damit auch das Ende der ganz kleinen Temperaturen, des ewigen grauen Einerleis und der frühen Dunkelheit.

Diese Woche gibt es keine neuen Nähergebnisse für den MeMadeMittwoch (obwohl ich am Wochenende fleißig genäht habe) - ich bin nicht zum Fotografieren meiner Machwerke gekommen, verspreche euch aber für nächste Woche eine ganz süße Tunika für große Mädchen.

Dafür gibt es ein paar neue Fotos aus dem Garten, für einen Gartenblog ja auch nicht zu verachten. In der letzten Woche gab es ein paar echt schöne Tage, so dass es dem Herrn Gärtner und mir in den Fingern juckte, endlich wieder was draußen zu tun. Also haben wir angefangen, die Beete aufzuräumen, vom Winter Vertrocknetes und nicht mehr Ansehnliches herunterzuschneiden und alles für die Ankunft der Frühblüher vorzubereiten.

Ein paar sind schon da - vereinzelte Schneeglöckchen - wo auch immer die vielen vergrabenen Zwiebelchen geblieben sind, drei oder vier einsame Winterlinge (auch davon habe ich ganz bestimmt mehr gepflanzt!), unzählige Krokusse und auch die ersten Zwergirisse, von denen noch mehr schon ausgetrieben haben, die aber noch nicht blühen.


Am Graben, unter den Beerensträuchern beginnen die Krokusse zu verwildern


Immerhin drei Winterlinge haben den Weg ans Licht gefunden
und lassen, gemeinsam mit Zaubernuss und Schneeglöckchen
das gewünschte Winterblüherbild erahnen.

Eine meiner namenlosen Lenzrosen - Helleborus orientalis. Ich finde das Schwarz
zwar schön, aber die Fernwirkung lässt leider zu wünschen übrig. Für solche
Bilder muss ich auf Tuchfühlung gehen.
Die Frühjahrsalpenveilchen vor dem Haus erfreuen mich mit ihren winzigen lila Blüten, auch wenn ich vor ihnen auf dem kalten Boden liegen musste, um diese Fotos zu machen.


Ach ja, und zwei Dinge konnte ich fast nicht glauben

- der erste Schmetterling des Jahres, ein Admiral, flatterte am Sonntag über die Krokusse
 und
- als ich den großen Rosmarin von seinem Winterschutz befreite, blühte er!


Wirklich, das Foto ist vom Sonntag! 22.02.2015

Samstag, 21. Februar 2015

Chili-Anzucht Teil III: Erste Sichtung

Erste Ergebnisse

Nach gut zwei Woche haben die meisten Chili-Samen gekeimt und die kleinen Pflanzen wachsen stoßen zum Teil schon gegen die Abdeckung der Anzuchtbox. (Die Liste der Sorten findet ihr hier.) Zeit für ein erstes Fazit. Bis auf die Nachzucht einer im letzten Jahr gekauften Habanero Chocolade von der nur zwei Pflanzen gekommen sind und die miserable Keimquote der Sorte Westlandia ( Reihe 5) sind von allen Sorten genug kleine Pflanzen gekommen, so dass wieder genug Pflanzen in die Gemüsebeete einziehen können, wenn sie weiter gepäppelt werden. Hier ein paar Fotos der kleinen.

 

 

Mittwoch, 18. Februar 2015

Das rote Haus kreativ: Das Blütensternkleid

Endlich ist es fertig. Das zweite Kleid nach der Simplicity-Schnittmustersammlung 7371, aus der ich inzwischen ganz schön viel genäht habe. Von den Blütensternen sieht man auf die Entfernung leider nicht so viel!

Vorletzte Woche habe ich unter Druck versucht, das Kleid noch vor einem Vortragstermin fertig zu stellen. Das war wohl zu ambitioniert, denn als ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag so gegen 1 Uhr die Ärmel eingesetzt hatte, wusste ich: Das schaffst du nicht mehr! Zwar fehlte nur noch der Saum, doch der hätte mich auch noch mal eine Stunde gekostet, mit Bügeln, stecken und nähen. Also habe ich mich für den Vortrag für meine erste Version des Kleids entschieden.

Im Nachhinein bin ich ganz froh, denn die erste Anprobe des Kleids, noch in besagter Nacht, weckte Assoziationen an ein Nachthemd. Vielleicht war ich doch zu müde und wollte nur noch schlafen.  

Am letzten Wochenende habe ich mir das Kleid dann noch mal vorgenommen. Insgesamt zu weit, die Ärmel zu lang und naja,  immer noch ein Nachthemd! 

Ich wundere mich schon ein bisschen, weil ich, wie gesagt, das Kleid bereits das zweite mal genäht habe. Beim ersten Versuch hatte ich an keiner Stelle diese Assoziation. Beides sind Baumwolljerseys, aber vermutlich ist der Elasthan-Anteil im ersten Kleid geringer. 

Ich habe zur Formgebung zwei Unterbrustabnäher und zwei Rückenabnäher eingesetzt, um etwas Breite zu  reduzieren - hauteng war nicht das Ziel, nur etwas mehr Form. Das hat schon mal viel von dem Nachthemdcharakter genommen. Dann haben mich nur noch die Ärmel gestört, die waren viel zu lang und "puffig". Also habe ich einen ca. 15 cm breiten Streifen am Oberarm rausgeschnitten und durch den jetzt eingesetzten 5 cm breiten, enganliegenden Nickistreifen ersetzt. Die Ärmel habe ich, wie auch unten am Ärmelbündchen vorgesehen, über zwei Fäden gerafft und oben und unten auf die Länge des Nickistreifens eingereiht. Im Ärmelbündchen ist ein Gummi eingearbeitet, so dass ich die Ärmel hochschieben kann und sie nicht ständig wieder runter rutschen. Ich hab meine Ärmel lieber etwas zu kurz als zu lang... (Auf dem Foto sind sie evtl. etwas zu weit hochgeschoben, aber ich wollte dann nicht noch mal raus für neue Bilder!)




Jetzt gefällt mir das Kleid viel besser und ich habe es, trotz eisigem Wind und kleinen Temperaturen für erste Fotos in unserem japanischen Garten spazieren geführt. Ich freu mich schon auf etwas besseres Wetter, wenn ich das Kleid dann auch "in echt" anziehen kann. Dann aber wohl eher nicht mit der grünen Strumpfhose - das ist wohl etwas "too much". 



Beim MeMadeMittwoch gibt's heute wieder viele andere tolle Werke fleißiger Näherinnen und viele Inspirationen! Ich hoffe, den Damen dort und euch gefällt mein Kleid! 

Montag, 16. Februar 2015

Das Rezept der Woche: Rinderschmorbraten oder was an einem Freitag, den 13. alles schiefgehen kann

Rinderschmorbraten ist ja nun nicht gerade eins der kompliziertesten Gerichte, die ich bisher gemacht habe. Aber ein gut gemachter Rinderbraten ist einfach lecker!

Nach der Ankündigung unseres Wochenmarkt-Käsedealers, dass dies nun das letzte Rindfleisch sei, das er bis September mit auf dem Markt brächte, mussten wir uns noch mal eindecken. Unter anderem hüpfte ein schönes Stück Schulterbraten in den schon ganz schön vollen Einkaufskorb. Wir haben da so ein Standardrezept nach Jamie Oliver, das eigentlich erprobt und getestet ist und bei dem - eigentlich - nichts schiefgehen kann.

Dachte ich, bis vorgestern...

Rinderschmorbraten nach Jamie Oliver

Das braucht man: 

1 Stück Rindfleisch (wir hatten 1 kg)
2 Zwiebeln
2 Möhren
2 Stangen Sellerie (hatte ich nicht, wurde durch Pastinake ersetzt)
3-4 Knoblauchzehen
frische Kräuter (Rosmarin, Salbei, Thymian)
Olivenöl
grobes Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1 Flasche dunkles Bier (oder entsprechende Menge Rinderfond)

So geht's: 

Den Ofen auf 240°C (!) vorheizen. Das Fleisch waschen und mit Küchengarn in Form binden. Gemüse in grobe Stücke schneiden und in einen Bräter geben. Das Fleisch darauf legen. Mit dem Olivenöl begießen. Kräuter darauf legen, mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen.

Bis zu diesem Punkt klappte alles wunderbar - was soll da auch schiefgehen...

Vielversprechend - so wanderte der Braten in den Ofen. 

Nun kommt der Braten in den Ofen. Den Ofen auf ca. 200°C herunter regeln und den Braten je nach Dicke für 1 - 1,5 Stunden im Ofen lassen. Nach 30 Minuten mit etwas dunklem Bier oder Fond übergießen, danach regelmäßig gucken, ob das Gemüse noch feucht ist. Wenn zu wenig Flüssigkeit im Topf ist, noch mal nachgießen.

- Ja, den Teil hätte ich mir mal zu Herzen nehmen sollen - ich habe den Braten in den Ofen geschoben und wollte ihn noch kurz auf der hohen Temperatur lassen und eben... Und dann habe ich mich verzettelt. Der Backofen lief schön auf 240°C weiter. Irgendwann fragte mich der Herr Gärtner noch, ob ich eine Uhr gestellt hätte. Auch das hatte ich nicht. Ich schätzte also, dass der Braten seit ca. 30 Minuten im Ofen wäre und stellte eine Uhr. Auch das Übergießen hatte ich irgendwie nicht mehr auf dem Schirm. Da schmorte nun aulso ein schickes Stück Rind auf einem Gemüsebett ohne irgendein bisschen Flüssigkeit. Irgendwann war dann der Timer abgelaufen und ich ging zum Ofen. 
Ich hab das mal nicht fotografiert, aber sagen wir mal, das Bild das sich mir bot, war nur eingeschränkt schön. Immerhin qualmte noch nichts. -

Am Ende der Schmorzeit den Braten aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln, mit einem Tuch abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen die Soße zubereiten.

- Das wäre toll gewesen, Soße zum Braten! Ich hab's noch versucht, aber die verbrannten Möhren, Zwiebeln und Pastinaken konnte ich nur noch wegwerfen. Und auch der Saft des Bratens war am Boden des Topfs angebrannt und karamellisiert. Da war nichts mehr zu retten! - 

Für die Soße den Bräter auf den Herd stellen und den Bodensatz mit dunklem Bier (oder Fond) ablöschen und aufkochen. Die Gemüsestücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und alles durchkochen, evtl. noch mehr Flüssigkeit zugeben. Dann durch ein Passiersieb geben und die dabei entstehende Soße auffangen. Ggfs. mit Salz, Pfeffer, nach Wunsch auch mit Sahne abschmecken oder mit eiskalter Butter montieren. 

Dazu gab es Rahmwirsing, so dass wir zum Glück trotz der fehlenden Soße das Fleisch nicht ganz trocken essen mussten. Ich hatte ja befürchtet, beim Anschneiden des Fleischs festzustellen, dass auch dies ungenießbar, zäh und trocken sein würde. Aber da wurde ich wenigsten positiv überrascht - es war im Innern noch medium, leicht rosa und schön saftig, genauso wie wir es mögen. 

Rinderschmorbraten mit Rahmwirsing

Sonntag, 15. Februar 2015

Chili-Anzucht, Teil II: Babies!

Das ging ja ziemlich schnell. Nach nur 10 Tagen streckten sich vergangene Woche die ersten Chili-Sämlinge der Sorte Limon der Sonne entgegen. Sind die Babies nicht hübsch?


Die Sämlinge werden von einer Pflanzen-LED bestrahlt, daher das violette Licht... 


Mir wird die Sorte immer sympathischer: Keimt ohne zu zicken, wächst schön und trägt auch noch überreichliche Früchte! Und die Schärfe ist auch angemessen - ich kann sie gut verwenden, ohne dass mir das Essen zu scharf wird! Für den Herrn Gärtner gibt es da noch Luft nach oben. 








Freitag, 13. Februar 2015

Gartenzitat #3

Die Woche war mal wieder sehr busy. Seit letztem Mittwoch war ich so gut wie ständig unterwegs. Daher habe ich weder schön gekocht, noch das Kleid, dass seit letzter Woche fast vollendet hier herumliegt, zu Ende genäht, noch irgendetwas in Richtung Gartenplanung erledigen können. 

Daher gibt's heute erst mal nur ein bisher unveröffentlichtes Bild aus Sissinghurst (hab ich da eigentlich jemals drüber erzählt?) und ein Zitat, dass ich mir wieder mehr zu Herzen nehmen sollte! 


Der Dumme rennt - Der Kluge wartet - Der Weise geht in den Garten!

(Tagore - indischer Philosoph und Literaturnobelpreisträger)


Freitag, 6. Februar 2015

Gartenzitat #2


Blumen sind das Lächeln der Erde. 

Ralph Waldo Emerson

(Und dieses Lächeln ist ansteckend.)

Donnerstag, 5. Februar 2015

Chili- Anzucht Teil 1

Chili-Anzucht

Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahre werden dieses Jahr die folgenden Chilisorten und auch zwei nicht scharfe Paprika angebaut:

  1. Habanero Chocolade (C. chinense) - eigene Nachzucht, sehr hübsche schokoladenfarbende und sehr scharfe Früchte. Siehe oben.
  2. Aji Amarillo (C. baccatum) - orange, nicht zu scharfe Früchte, trägt gut.
  3. Canario (C. pubescens) - Laut Semillas eine "milde" Rocoto, also nur Schärfe 8 nach anderen Webseiten. Ich bin gespannt!
  4. Limon (C. chinense) - hat vor zwei Jahren unglaublich viel Chilis produziert, war aber letztes Jahr ziemlich enttäuschend. Eine Chance kriegt die Sorte noch.
  5. Westlandia (C. annuum) - rote, längliche Früchte, laut Dreschflegel gute Freilandeignung. Wir haben noch keine Erfahrung mit dieser Sorte.
  6. Bunte Zwerge (C. annuum) - bunte Paprikamiachung mit kleinen Früchten. Ebenfalls neu bei uns im Garten.
  7. Paprika Frühzauber (C. annuum) - frühe Paprika ohne Schärfe. Noch eine neue Sorte.
  8. Bolivian Rainbow (C. annuum) - für mich die schönste Zierchili.

Anzuchtverfahren

Einweichen
  1. Die Samen 24 Stunden in Wasser einweichen.
  2. Die Samen 0,5 cm tief in Anzuchterde setzen.
  3. Die Erde feucht halten und abwarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 4. Februar 2015

Das rote Haus kreativ: Fledermausjacke und Teppichshirt

Zwei Post am Tag? Das liegt an dem Poststau, der sich durch unseren Kurzurlaub am Wochenende ergeben hat.

Eigentlich wollte ich euch heute mein Kleid zeigen, in das ich mich total verliebt habe, aber das ist grad in der Wäsche. Auf meinem Tisch liegt schon der nächste Stoff, mit dem ich den gleichen Schnitt noch mal etwas abgewandelt probieren will. Vielleicht gibt es die Kleider nächste Woche. Heute gibt es es daher Basics, die ich aber ebenfalls gern trage.


Da ist zum einen das Shirt, das aus dem gleichen Simplicity-Schnittmusterset kommt wie das Original der Tupfenjacke. Im Gegensatz zur Tupfenjacke ist aber das Shirt ein Instanterfolg gewesen - es sitzt gut, trägt sich total angenehm und passt auch gut zu meinem Stil. Nur die Ärmel habe ich geändert, da sie mir im Original zu "puffärmelig" erschienen. Außerdem war ich ehrlich gesagt von der Nähanleitung für die Bündchen überfordert. Also habe ich den Ärmelschnitt gekürzt und so verändert, dass er zu dem Handgelenken hin schmaler wird und die Ärmel dann mit einem einfachen Saum. Das gefällt mir für ein Basicshirt viel besser und trägt sich auch unter Jacken angenehmer. Das Shirt besteht übrigens aus einer weichen Strickware, die sich gut vernähen ließ.


Die dünne Fledermausärmeljacke besteht dagegen aus einem Viskosejersey, mit dem ich erst warm werden musste. Der Schnitt (übrigens auch ein Simplicity, den ich mir eigentlich wegen eines anderen Shirts gekauft hatte) besteht aus nur drei Teilen,  die Ärmel sind nicht extra geschnitten und die Schulternähte liegen recht weit vorne. Aber nach ein paarmal Tragen und einmal Waschen sitzt sie inzwischen ganz gut.


So, und weil ich Shirt und Jacke gern mag, schicke ich die beiden Sachen schnell rüber zu den anderen fleißigen Näherinnen und Strickerinnen beim MeMadeMittwoch! 


Der 12tel Blick: Januar 2015

So, heute geht es in eine neue Runde des 12tel-Blicks. Wie auch im letzten Jahr dankenswerterweise von Tabea Heineker gehostet, erlaubt er mir, jeden Monat kurz innezuhalten und die Entwicklung unseres Gartens zu dokumentieren und zu kommentieren.

Ich habe mich dieses Jahr wieder für drei Blicke entschieden, von denen ich hoffe, dass sie im Jahresverlauf interessante Einblicke erlauben. Die Fotos sind allerdings schon vom 21. Januar - kein Schnee mehr und es schien sogar mal die Sonne!


1. Der West-Blick


(heißt so, weil es der Blick aus dem Wintergarten auf den südwestlich liegenden Gartenteil ist) Hier bahnen sich größere Veränderungen an, dazu aber ein anderes Mal mehr. Hier bahnen sich auch insofern größere Veränderungen an, als das dies das letzte Bild sein wird, auf dem noch kein Haus auf dem Nachbargrundstück steht. Inzwischen ist es da - Fertighaus, da hat man keine Zeit sich langsam an die Veränderung zu gewöhnen. Morgens ist noch alles gut und abends kommt man nach Hause und dann steht da ein Haus!

2. Der Feuerstellen-Blick



Man sieht schon mal eine neue Feuerschale. Nicht, weil wir die alte nicht mehr mochten, sondern, weil der Herr Gärtner so gern eine Feuerstelle mit Grillfunktion und als Unterlage für seinen Dutch Oven haben wollte. Ich bin gespannt, wie sich in diesem Jahr Rittersporne und Rosen in dem umgebenden Beet machen werden.

3. Der Gemüsegarten-Blick



Trist und leer liegen sie da... aber bald geht es wieder los. Das Saatgut ist schon da, wir müssen aber noch einen Beetplan anlegen.