Samstag, 4. Juni 2016

Alles vorbereitet

So, für den offenen Garten morgen heute von 12 bis 18 Uhr ist alles vorbereitet. Jetzt muss nur das Gewitter vorbei ziehen. Also Daumen drücken.







Montag, 16. Mai 2016

Tomatenhaus fertig

Fügt sich ganz gut ein, das fertige Tomatenhaus
Endlich... Nach drei fast vier Wochen Bauzeit steht endlich unser neues Tomatenhaus. Von seiner Planungsgeschichte habe ich ja schon mehrfach erzählt. Ich wollte etwas haben, das sich in den neuen Gartenteil weitgehend harmonisch einfügt und nicht wie ein absoluter Fremdkörper wirkt. Ganz lässt sich das sicherlich nicht vermeiden, wenn man Folie verwendet, aber ich finde es ist ganz gut gelungen. Das Haus ist ca. 1,20 x 3,80m groß geworden, genug für zweireihigen Tomatenanbau. 14 Pflanzen sollte ich eigentlich gut darin unterbringen können.

Die "Bauarbeiten" dauerten deswegen so lange, weil uns diverse Male der Wind einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Wir wohnen hier in einer sehr windexponierten Gegend, die Windstärken sind eigentlich immer 1 - 2 bft höher als in der Umgebung und selbst im Sommer haben wir häufig stärkere Winde. Das mussten wir natürlich auch bei der Planung des Folienhauses berücksichtigen, damit es nicht nur einen Sommer lang hält.

1. Wochenende (grauer Himmel, Windstärke 5-6 bft, in Böen stärker)

Material gekauft - das war ein ganz schöner Wagen voll. Wir waren wegen des Autos auf Längen von maximal 2 Metern beschränkt, da ich ungern mit offener Klappe fahre.

  • 6 Einschlaghülsen
  • 3 7x7cm-Pfosten in 1,80m Höhe
  • 3 7x7cm-Pfosten in 2,00 m Höhe
  • 2 Terrassendielen (3 Meter, die wir direkt im Baumarkt auf 150cm haben sägen lassen)
  • 7 Terrassendielen (2 Meter)
  • 22 Dachlatten 24x48, imprägniert
  • 6 Dachlatten (ganz dünn, die die Abmessungen weiß ich nicht mehr)
  • 100 Senkkopfschrauben, 120+ Linsenkopfschrauben, 250 Unterlegscheiben
  • 3 Säcke SchnellBeton  
  • 5x4 Meter Gewächshausfolie (aus dem Internet)

Versucht, Pfosten zu setzen. Festgestellt, dass Beton von der Firma Quick-Mix nicht automatisch Schnell-Beton ist...  :-) 

Nach drei Pfosten wird klar, dass der Wind trotz ausreichender Stützen die Pfosten immer wieder aus der Waage bringt.

Frustriert und durchgefroren aufgehört.

2. Wochenende 

Freitag: (Wetter war besser, weniger Wind)
Vordere Pfosten gesetzt, diesmal mit echtem Schnellbeton. Ging viel leichter :-)
Bretter zugeschnitten und verschraubt.
Freitag Abend: Grundkonstruktion steht.

Samstag: Temperatursturz - es wird wieder kalt und windig... Außerdem ist Gartenfest in Remeringhausen.

Sonntag: Dachlatten aufgeschraubt. Zu windig, um mit der Folie weiter zu machen...

Es folgt eine Woche Regen...

3. Wochenende: 

Das ist schon mehr als der "Rohbau" - theoretisch hätten die Tomaten
einziehen können, wenn es nicht erst Anfang Mai gewesen wäre. 
Bei schönem Wetter die Folie befestigt.

Dazu haben wir uns an einem Video  (ab ca. 5:45) orientiert - die Folie wird nicht direkt aufgeschraubt, sondern einmal komplett um dünne Dachlatten gewickelt und dann erst mit der Dachlatte zusammen aufgeschraubt. Dadurch werden die Schraubstellen weniger vom Wind angegriffen. Bisher hält die Konstruktion dem Wind gut stand, selbst der wirklich starke Wind der letzten Woche konnten dem Ganzen nichts anhaben.

Das Video brachte uns außerdem auf die Idee einer flexiblen Rückwand für das Tomatenhaus. Vorne ist es offen, die Rückwand kann wie ein Rollo aufgewickelt werden - das ist super für die Belüftung, reduziert aber auch die Windanfälligkeit des gesamten Hauses. Bei Wind wird die Rückwand hochgewickelt und bietet daher keine Angriffsfläche mehr. Der Wind geht also einfach durch.

Letzte Woche: 
Es folgten  fast zwei Wochen, in der es immer wärmer wurde - es war warm, dauersonnig und... stürmisch, durchgängig um 5 bft aus dem Osten, in Böen mehr :-) Unsere Hauptwindrichtung ist westlicher Wind, danach ist auch das Haus mit der niedrigeren Seite ausgerichtet, so dass der Wind drüber blasen kann. Jetzt, bei Ostwind,  konnte er schön von der hohen Seite unter das Dach fassen, es blähte sich auf wie ein Segel und flatterte ohne Ende. Aber es hielt. Um etwas gegen das Flattern zu unternehmen, besorgte ich noch mehr Dachlatten und wir schraubten die ganze Konstruktion von oben noch mal gegen.



Ganz fertig, inklusive Beetumrandung und verstärkter Dachlattung. Im
Hintergrund übrigens unsere inzwischen heißgeliebte Schattensitzecke.  
Die Latten auf dem Dach sind zwar nicht schön, verhindern aber effektiv das
Flattern der Folie. Die flexible Rückwand ist aufgerollt.


Jetzt ist es wirklich fertig, die Tomaten sind gerade noch in der Abhärtphase und dürfen bestimmt im Lauf der Woche, wenn es wieder ein paar Grad wärmer geworden ist, umziehen. Das wird dann auch Zeit - sie blühen schon...
Der letzte Schritt: Ich suche noch nach einer Dachrinnenlösung, es wäre toll,
das Regenwasser zur Bewässerung auffangen zu können.

Donnerstag, 21. April 2016

Spaziergang durch den Frühlingsgarten


Diese Fotos sind eigentlich schon wieder völlig veraltet, denn im Moment verändert sich der Garten ja täglich. Und er wird jeden Tag schöner. An sonnigen Abenden ist es einfach wunderbar entspannend, durch den Garten zu schlendern und alle Veränderungen des Tages in Augenschein zu nehmen.





Weinbergtulpen, Federgras und Anemonen zu Füßen der historischen Rosen.



Die Fuchstrauben-Schachbrettblume
(Fritillaria uva-vulpis)
und die Gewöhnliche Schachbrettblume
(Fritillaria meleagris) breiten sich langsam aus.



Tulpen, Traubenhyazinthen, Schlehenblüten
 und das austreibende Grün des Hartriegels 
geben ein schönes Frühlingsbild ab.
Dies entwickelt sich auch grad - inzwischen blühen die Nelkwurzen.


Das historische Rosenbeet rund um die Feuerstelle, dank Panoramafunktion hier mal auf einen Blick

Mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja am Wochenende wieder, ein paar Fotos zu schießen. Obwohl... eigentlich wollen wir ja unser Tomatenhaus fertig bauen - drei Pfosten stehen schon, danach hat uns letztes Wochenende der Wind einen Strich durch die Rechnung gemacht, der dafür sorgte, dass die frisch betonierten Pfeiler trotz Stützen sich immer wieder los wackelten. Und dann ist ja auch mal wieder Pflanzentag in Remeringhausen. Sehe ich da vielleicht einige der hier mitlesenden Schaumburger?


Dienstag, 12. April 2016

Ein Lob auf die Elfenblume

Ein poetischer Name für ein zartes Blümchen. Jetzt im Frühjahr gehören sie zu den schönsten Erscheinungen im Garten. Zarte, kompliziert gebaute Blüten und frisches durchscheinendes Laub. Davor knie ich gerne nieder!

Und dann sind sie auch noch so praktisch - ein zuverlässiger Bodendecker das ganze Jahr, Blüten und neuaustreibende Blätter im Frühling, teilweise mit hübscher rötlich überlaufener Laubfärbung, winterhart und wintergrün. Sie behaupten sich bei mir auch noch an den schwierigsten Standorten - im Garagenbeet und im schmalen Streifen vor dem Haus - trocken und vor allem schattig. Außer einem beherzten Rückschnitt vor dem Neuaustrieb benötigt es keine großartige Pflege. Der muss aber sein, da das alte Laub über den Winter unansehnlich geworden ist und auch den wunderschönen zarten Neuaustrieb verdecken würde.


Bei uns wachsen derzeit  Epimedium x warleyense "Orangekönigin" (Bilder oben),  Epimedium x perralchicum "Frohnleiten" vor dem Haus und Epimedium x versicolor "Sulphureum"  im Garagenbeet (Bilder unten). Auf den demnächst anstehenden Besuchen auf verschiedenen Gartenfesten könnten aber noch andere Sorten Einzug halten, da ich den Bereich unter der Weide und der Aurikelleiter noch ein bisschen unterpflanzen möchte. Nach den oben aufgezählten Vorzügen passt das doch bestimmt.







Samstag, 9. April 2016

Offene Gartenpforte Schaumburg


 

Dieses Jahr werden wir unseren Garten das erste Mal für die Offene Gartenpforte Schaumburg öffnen. Dazu laden wir euch, die Leser unseres Blogs, natürlich herzlich ein. Gerne zeigen wir euch den Garten des roten Hauses "in Natura". Der Termin ist der 05.06.2016 - wir freuen uns darauf, euch ab 12 Uhr bei uns begrüßen zu können.






Donnerstag, 7. April 2016

Aurikel-Leiter

Es ist ja fast wieder soweit, meine Aurikeln setzen zum Blühen an. Aurikeln sind ja auch im Topf absolut frosthart, solange sie nicht nass werden. In Ermangelung eines Gewächshauses muss für solche Pflanzen (dazu gehört z.B. auch unser Agapanthus) der Frühbeetkast herhalten. Das bekommt ihnen ausgesprochen gut. Ich musst nur wenig ausputzen, einige vertrocknete Blätter abpflücken und schon waren die Aurikeln wieder fast wie "neu". Eine hat schon im Winter unbemerkt geblüht, eine andere zeigt jetzt gerade ein Blüte. Die meisten anderen haben inzwischen Blütenknospen angesetzt und auf dem Markt letzte Woche ist mir eine weitere hübsche, aber namenlose Aurikel in den Korb gehüpft, die schon in voller Blüte steht.

Es wurde also Zeit, aktiv zu werden. Letztes Jahr habe ich ja schon mal über ein "Aurikeltheater" nachgedacht, also ein Gestell zur Präsentation der schönsten Aurikeln während der Blütezeit. Ich wollte aber lieber etwas dauerhaftes, wo die Pflanzenzucht den Sommer über stehen bleiben können, ohne zuviel Nässe zu bekommen. Meine Lösung ist vielleicht nicht ideal, weil ein echtes Dach fehlt, dafür sieht sie aber erst mal gut aus.

Hier noch ohne die Stoffbahnen, die vor
zu viel Licht und zu viel Regen schützen
sollen. 
Ich präsentiere: Meine Aurikelleiter!

Aus einer Holzleiter (nachdem ich lange nach einer alten im Shabby-Style gesucht habe - sauteuer - habe ich festgestellt, dass man Holzleitern auch in gut sortierten Baumärkten kaufen kann.) und ein paar Brettern, einem Topf Farbe und zwei alten Vorhängen (Kunstfaser und damit hoffentlich eine zeitlang Feuchtigkeitsunempfindlich) habe ich das hier gebastelt. Das Ganze steht unter der Weide, wo es im Sommer wohl trocken genug sein wird. Außerdem werden die unten stehenden Pflanzen ja auch noch durch die darüber liegenden Bretter geschützt.

Wenn die Leiter und die Bretter im Laufe der Zeit so ein bisschen einen Used-Look bekommen, ist es umso besser.











Dienstag, 5. April 2016

Umgestaltung des Gemüsegartens

Ich hatte es neulich schon angedeutet, ein größeres Projekt in diesem Frühjahr war/ist die Umgestaltung des Gemüsegartens. Zur Erinnerung - wir hatten dort 9 kleine und zwei größere Beetkästen stehen, die wir vor zwei Jahren gebaut hatten. Außerdem gab es noch das Pflanzenhaus - ein Kleinstgewächshaus für die Anzucht und ein paar wenige Tomaten.

Eigentlich war ich mit dieser Lösung auch ganz zufrieden, aber es zeigte sich im letzen Sommer, dass etliche unserer kleinen Hochbeete zu stark im Sonnen- und Regenschatten der Weide standen und daher nur eingeschränkt gut liefen. Das Pflanzenhaus hat unsere häufigen starken Winde nicht gut mitgemacht und hatte nach einem Jahr eine eingedrückte Rückwand und nichtmehr schließende Türen, nach zwei Jahren waren die Türscharniere und Magneten völlig kaputt, die Rückwand ließ sich gar nicht einsetzen und in diesem Winter hat es die Ruine dann derart zerlegt, so dass wir kurzerhand entschieden, sie abzureissen. Das machte mich etwas traurig, eröffnete mir aber ganz neue Möglichkeiten für den Gemüsegarten. Erwähnte ich, dass ich nach den schlechten Erfahrungen vom letzten Jahr eigentlich sowieso kein Gemüse mehr anbauen wollte? Nun ja, soviel zu Vorsätzen.

Was ist also passiert?
  • Vier der kleinen Beetkästen sind nach vorne gewandert, neben die Auffahrt. Dort ist viel mehr Sonne als gedacht, so dass unser Gemüse von morgen bis in den Nachmittag in der Sonne liegt. Hier habe ich bereits Zwiebeln gesteckt, Radieschen, Salat und Möhren ausgesät und ein paar gekaufte Kohlrabis gesetzt, die aber noch kleine "Wärmehütchen" haben, um optimal wachsen zu können. Wenn die Hütchen dann auch noch vor Schnecken schützen, die bestimmt in spätestens zwei Wochen aus ihren Löchern gekrochen kommen, umso besser.

  • Im ehemaligen Gemüsegartenbereich haben wir aus sechs niedrigen Beetkästen drei höhere gemacht. Das ist ganz praktisch und schont den Rücken. In den Kästen wachsen unsere Erdbeeren und Heidelbeeren. Ein Beet ist für meine experimentellen Blumenknollen, die man angeblich essen kann, vorgesehen: Ziest, Dahlien und Süßkartoffeln. Und selbst wenn sie nicht schmecken (oder ich sie dann doch nicht essen möchte), entwickeln sich daraus dann hoffentlich schöne Blumen. Da ich mit dem Pflanzen selbstverständlich noch warten muss, habe ich erst mal Salat ausgesät, so wie eigentlich überall. Viel mehr ging ja noch nicht. 

  • Außerdem haben wir den Bereich optisch mit zwei Staketenzäunen abgegrenzt und wie ich finde, dadurch auch aufgewertet. Das Aufstellen ging viel schneller als befürchtet, auch wenn der Herr Gärtner beim Einklopfen der Pfähle trotz vorgebohrter Löcher in unserem Lehmboden ganz schön zu tun hatte. Im Schatten der Weide werden wir nun an sonnigen Nachmittagen sitzen und den Ausblick über den Garten genießen können. Gestern gab es dort bereits den ersten Draußenkaffee des Jahres, auch wenn im Moment das mit dem Schatten noch so eine Sache ist - wo kein Laub, da kein Schatten.

  • Fehlt noch das Tomatenhaus bzw. -dach, das mir der Herr Gärtner versprochen hat. Der Tomatenanbau ohne Dach war ja im letzten Jahr trotz freilandgeigneten und resistenten Sorten nicht so ergiebig (oder sagen wir eher, die Ernte war zwar gut aber nur von kurzer Dauer, ehe zuerst die Braunfäule zuschlug und wir dann am 3. Oktober den ersten Frost hatten). Ich hoffe, mit dem Dach länger noch etwas von meinen liebevoll gepäppelten Tomatenpflanzen haben zu können. Die für dieses Jahr stehen schon in den Startlöchern und sind bereits das erste Mal verpflanzt.

Sonntag, 3. April 2016

Kochen im Freien - fast veganes Kichererbsencurry

Der Blutampfer ist natürlich nicht selbst ausgesät. 
War das ein traumhaftes Wochenende - Sonne ohne Ende und endlich Temperaturen jenseits der 12°C-Marke. Daher wurde fleißig im Garten gearbeitet und die Beete frühlingsfit gemacht: Die Rosen und Hortensien waren fällig, wir sind einmal durch alle Beete gekrochen um Unkraut zu jäten, im "neuen" Gemüsegarten wurde schon mal ein bisschen was ausgesät (die Radieschen und der Schnittsalat keimen schon - nicht von gestern allerdings :-) ). Die Umgestaltung des "alten" Gemüsegartens nimmt Formen an, aber dazu ein anderes Mal mehr. Der Herr Gärtner konnte dabei den Erdhaufen neben der Auffahrt, der uns schon seit zwei Jahren begleitet, endlich ganz abtragen und auf dem Stück wieder Schotterrasen aussäen. Ach, was waren wir fleißig...

 Zur Krönung des Tages und weil es bis eben noch so warm war, dass wir im langärmligen Shirt ohne Jacke draußen sitzen konnten, haben wir das erste Mal in diesem Jahr an unserer Feuerstelle im Dutch Oven gekocht und sogar draußen gegessen. Das für heute vorgesehene Essen eignete sich ausgesprochen gut dazu und ich möchte es euch nicht vorenthalten. Fast veganes Kichererbsen-Curry Eigentlich ernähren wir uns nicht ausschließlich vegan, aber wir essen im Moment nur noch wenig Fleisch und probieren uns durch die vegetarische/vegane Küche. Allerdings tun wir das weniger aus ethischen als aus gesundheitlichen Gründen, so dass sich an der einen oder anderen Stelle dann doch noch mal ein tierisches Produkt, in diesem Fall thailändische Fischsauce, einschmuggelt. Das Originalrezept sah Miso vor, wir haben in Ermangelung desselben
Gemüsebrühpulver (selbstgemacht aus frischen Zutaten) und eben Fischsauce verwendet. Wer es also vegan nachkochen will, sollte es einfach wieder zurück ersetzen.



Das braucht man (für 4 großzügige Portionen) 

Und immer ein Auge auf den Kater - der wollte auch mal probieren. 
  • 2 Dosen Kokosmilch (400ml) 
  • 2 Dosen Tomaten (400g) 
  • 1 Dose Kichererbsen 
  • 1 Stück Ingwer (ca. 5 cm lang) 
  • 2 Zwiebeln 
  • 750g Kartoffeln 
  • 2 Auberginen
  • 1 Bund glatte Petersilie 
  • etwas Öl
  • 1 TL grüne Currypaste
  • Chiliflocken
  • 1,5 EL Gemüsebrühepulver
  • Fischsauce nach Geschmack



So geht's:

Im Grillkamin Briketts vorglühen lassen.
Gemüse vorbereiten - Ingwer hacken, Zwiebeln in Würfel schneiden, Kartoffeln und Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden, Petersilie hacken und Kichererbsen abgießen.

12"-Dutch Oven auf ein Bett aus glühenden Briketts stellen.
Mit Öl einpinseln und heiß werden lassen.
Dann Zwiebeln, Ingwer, Chiliflocken und Currypaste darin anbraten.
Kokosmilch und Dosentomaten dazu geben und aufkochen 
lassen. 
Dazu den Deckel des Dutch Oven auflegen und einige Briketts auflegen.
 So hat man sozusagen Unter- und Oberhitze.
Dann Kartoffeln und Aubergine dazu geben und ca. 20 min kochen. 
Solange weiter kochen bis die Kartoffeln gar sind -
 bei uns dauerte das noch mal ca. 15 Minuten. 
Superlecker!

Montag, 28. März 2016

Der Osterspaziergang



Frohe Ostern allerseits!

Frühling geht anders, immer noch ist es kalt und windig, aber wir haben dem Wetter getrotzt und machten uns gestern Nachmittag auf den Weg in die große Stadt mit dem Barockgarten und seinem - wie ich finde - viel schönerem Ableger, dem Berggarten. Am späteren Nachmittag wurden wir sogar noch mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt. 

Das Osterhäschen, das sonst auf der Kommode im Flur steht, durfte mit, verlor aber seine Möhre recht bald und musste lange suchen. Und wo es sie überall gefunden hat: 







 

Die Damen und Herren im Großen Garten hatten sicherlich auch mit besserem Wetter und mit mehr Besucherandrang gerechnet - Kinderamüsement, Kutschfahren und eine Auffahrt mit einem Kran auf ca. 40 Meter Höhe waren geplant. Die Kutschfahrten mussten abgesagt werden, die armen Studenten, die als Osterhase und großer gelber Vogel für die Kinderbelustigung sorgen sollten, hatten nicht all zu viel zu tun, und für die Auffahrten mit dem Kran musste man nicht mal besonders lange anstehen. 
Trotz ein bisschen Sorge um die Schwindelfreiheit (von mir) haben wir die Auffahrt gewagt und wurden mit einem phänomenalen Ausblick belohnt (ihr seht, wie leer der Garten war!)






Danach, auf unserem Weg in den Berggarten, kam wie gesagt, die Sonne raus. Den Berggarten kennen wir inzwischen gut, letztes Jahr waren wir ja ziemlich häufig dort. Und ich muss wieder sagen, er ist zu jeder Jahreszeit schön, aber bei Sonne natürlich noch mehr.  Im Frühling blüht dort ein Meer an Schneestolz  (Chionodoxa) - oder ist es doch Blaustern (Scilla), da scheitert meine Pflanzenerkennung - in jedem Beet und auf den Rasenflächen, wahrscheinlich ist es beides. Und die Magnolien waren gestern auch kurz vor dem Aufblühen.